Teil eines Werkes 
7. Band, Deutsche Pickwickier : komischer Roman : 2. Theil (1853)
Entstehung
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„Um Gottes Willen,“ ſchauderten andere,„wenn das Ungeheuer nochmals erſchiene!“

„Der Herr von Brandenſtein,“ ſagten wieder andre, „ſchaffte ihn hinweg. Er wird das Scheuſal gewiß unſchädlich gemacht

„Eins iſt beſſer als das Andre,“ meinte Fräulein Adele,„ich laſſe anſpannen.“

Während ſich Ponikau's zum Auföruche fertig machten, gab's in dem vom Tanzſaale abgelegenen Zimmer, wohin Herr von Brandenſtein Willern geführt hatte, damit er ſein Betragen gegen das Fräulein von Ponikau rechtfertige, ſtürmiſche Debatten. Faſt

ſämmtliche Herren von Adel waren den Zweien ge⸗

folgt, während von den bürgerlichen Harmoniemit⸗ gliedern einzig der Hofcommiſſair ſeinem Gaſte zu Hülfe eilte.

So wie Eccarius Willern anſchaute, fiel er ihm wonnetrunken um den Hals.

„Sie ſind ein Gott,“ rief er,„es iſt der ſchönſte Tag meines Lebens.“ Zugleich nahm er entſchieden Partei für den von allen Seiten Angegriffenen.

Willer ſelbſt behauptete eine bewundernswürdige Faſſung und Ruhe. Er hatte den Vorfall der Wahr⸗ heit getreu mitgetheilt und berief ſich auf die in jeder gebildeten Geſellſchaft gültigen Anſtandsregeln und VBallgeſetze.

Dies wollte ein, großer Theil der jungen Adeligen nicht gelten laſſen. Willer erklärte, daß er noch die gelindeſte Art und Weiſe hervorgeſucht habe, dem Fräulein ihre Unart fühlbar zu machen.

Das war Oel in's Feuer. Die Gemüther der Adelspartei erhitzten ſich. Einige verlangten, Willer ſolle die Geſellſchaft verlaſſen.

Im Innern des Studenten kochte es bei dieſer