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großer Schlitten mit lauter Pierrots, welche allerhand Poſſen trieben; dann abermals Zweiſpänner, in deren letzten der Feſtgeber Baron von Löwenſtern und Herr von Fellenberg ſaßen. Den Schluß des Zuges bildete ein vierter coſtumirter Schlitten mit lauter bekannten luſtigen Perſonen aus beliebten Opern und Sing⸗ ſpielen. Mitten unter der bunten Geſellſchaft aber ſaß hoch erhaben im langen, hechtgrauen Rocke, gelb⸗ licher Weſte und weißem Halstuche, die Deckelmütze auf dem Kopfe, der Neukirchner Sportelſchreiber Kapp⸗ ler, dem Original täuſchend ähnlich. Der junge Victor von Löwenſtern hatte ſich's nicht nehmen laſſen, den Sportelſchreiber darzuſtellen, und erregte durch ſeine Maske allgemeine Heiterkeit, obſchon der unzeitige und verletzende Scherz von Mehren keineswegs gebilligt ward.
Als der Muſikantenſchlitten durch das Ehrenberger Schloßthor fuhr, erhob ſich allgemeiner Jubel der vor dem Thore verſammelten Volksmenge. Namentlich war es der paukenſchlagende Mohr, der allgemeines Intereſſe erregte. Das Freudengeſchrei vermehrte ſich aber um Vieles, als die chineſiſche Majeſtät mit ihrem Hofſtaate anlangte, und erreichte den höchſten Gipfel mit dem letzten Schlitten, wo man ſogleich den Spor⸗ telſchreiber herausfand.
Unter dem fortwährenden Geſchrei:„Kappler! Kappler! das iſt Kappler!“ wälzte ſich der Volkshaufe im ſchnellſten Laufe nach, um das ergötzliche Schau⸗ ſpiel ſo lange wie möglich zu genießen.
Die Barricade auf dem Felde des Hofeommiſſairs war mit ſolcher Schnelligkeit aus der Erde gewachſen, daß die hohen Herrſchaften keine Ahnung von dem Baue und dem über ſie hereinbrechenden Mißgeſchicke hatten. Die Schlittenburg knallte und klingelte fröh⸗


