Teil eines Werkes 
7. Band, Deutsche Pickwickier : komischer Roman : 2. Theil (1853)
Entstehung
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renberg und erlaubt ſich gern Späschen mit gutmü⸗ thigen Tröpfen

Alſo Noteſgabs nicht abzuſchreiben? fuhr er, zu Kapplern gewendet, fort und begann wieder zu examiniren.

Der Sportelſchreiber verſtand nicht die Kunſt, ſich zu verſtellen. So ward es dem Examinator nicht ſchwer, bald hinter das Geheimniß zu kommen.

Als Kappler geſtanden, daß man ihn abconterfeit habe, um ſein Bildniß in einer Gallerie auſzuſtellen, konnte ſich Eccarius eines Lächelns nicht erwehren.

Es iſt entſchieden, ſprach er für ſich,der junge Löwenſtern hat mit der originellen Perſönlichkeit einen Scherz vor. Ich begreife allerdings das Wie noch nicht. Indeß weiß ich vor der Hand genug und werde meine Vorkehrungen treffen. So viel iſt gewiß, als Harlekin ſoll man die ehrliche Seele nicht mißbrauchen.

Nachdem er dem Sportelſchreiber wiederholt an's Herz gelegt, wegen des Ehrenberger Abenteuers gegen Jedermann zu ſchweigen, entfernte er ſich: Kapplern ward Muſe, über den unverhofften doppelten Beſuch ſeine Betrachtungen anzuſtellen.

Drittes Rapitel.

Der Adel von Neukirchen veranſtaltet eine ſolenne Schlit⸗ tenfahrt Kappler als Doppelgänger.

Der naßkalte, unfreundliche Spätherbſt war in einen ſchneereichen Winter übergegangen. Das graue Gewölk hatte ſich verzogen und klar und rein beſchien die Win⸗

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