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Der Sportelſchreiber, mit Aufräumen noch immer nicht zu Ende— er ſuchte ſo eben nach dem andern Stiefel, um das Paar in ſymmetriſcher Ordnung an die Wand zu ſtellen— erwiederte blos die Worte:
„Was Sie ſagen!“
Der Rächer des Bürgerthums war mit dieſer kur⸗ zen Phraſe keineswegs zufrieden. Er hatte gehofft, Kappler werde bei dieſer Nachricht voll Bewunderung erſtarren. Er wiederholte daher mit erhobener Stimme ſeine vorige Rede, daß er das Bürgerthum auf ecla⸗ tante Weiſe gerächt habe. ⸗
Der Sportelſchreiber, nachdem er mit der noth⸗ dürftigſten Ordnung zu Stande war, ward durch den erhöhten Ton aufmerkſam gemacht und zugänglicher. Er faßte vor dem ſitzenden Helden demüthigſt Poſto und frug:„Alſo am ehrſamen Bürgerſtande haben Sie außerordentliche Rache genommen? Sehen Sie einmal!“
Kappler wußte wirklich nicht, was er ſprach. Der Lieutnant ward zornig.
„Kramen Sie zum Teufel ein ander Mal,“ rief er,„und hören Sie auf meine Rede.“
„Ich Pbin ganz Ohr, hochverehrter Herr Lieut⸗ nant,“ ſprach Kappler.
„Es war einmal Zeit,“ fuhr Langſchädel fort, „daß wir das Rauche herauskehrten und dem Adel die Zähne wieſen. Wir wären außerdem völlig unter⸗ drückt worden.“
„Wirklich?“ frug Kappler verwundert.
„Nicht anders,“ ſprach der Lieutenant,„es galt einen kühnen Entſchluß, eine große That. Niemand gab ſich her; ich that's.“
Des Sportelſchreibers Mund floß über von Lob und Bewunderung ob ſolcher Heldenthat, obſchon er noch nicht wußte, worin dieſelbe beſtand.


