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lichkeit mit meiner Unbedeutendheit nicht in Abrede zu ſtellen.“
„Wie, blos einige fuhr der ver⸗ letzte Künſtler auf;„ein Ei kann dem andern nicht ähnlicher ſehen. Hier iſt auch etwas für Ihre Be⸗ mühuüg.“
Mit dieſen Worten wollte der Maler Kapplern einen preußiſchen Thaler in die Hand drücken. Letz⸗ terer aber ſtellte ſich beleidigt und proteſtirte aus Lei⸗ beskräften gegen die ſplendide Gabe.
„Aber Sie werden in dieſem Wetter doch nicht umſonſt herausgelaufen ſein?“ frug der Cavalier.
„Wenn mir die Ehre zu Theil wird, ſo hohen Herrſchaften einen Dienſt zu erweiſen,“ verſetzte Kapp⸗ ler,„ſo geſchieht es mit dem größten Vergnügen.“
„Sehr verbunden,“ lachte der Maler, indem er ſein Geldſtück wieder in die Taſche ſteckte.
Der Sportelſchreiber gehörte aber zu den Leuten, welche immer von hoher Neugier geplagt werden. Es drängte ihn daher außerordentlich, zu wiſſen, was es mit ſeinem Portrait wohl für eine Bewandtniß haben möge. Er faßte ein Herz' und erkundigte ſich nach dem Zwecke des eben ſo ſonderbaren wie hochehrenden Abenteuers.
„Sie ſollen in eine Gallerie aufgenommen wer⸗ den,“ erwiederte der hochgeborne Maler;„ſchweigen Sie aber gegen Jedermann von der Geſchichte, Sie könnten es ſonſt ſchwer zu bereuen haben.“
Der Sportelſchreiber, welcher durch die letzten Worte wieder in Beſorgniß gerieth, betheuerte hoch, Niemandem Etwas zu verrathen.
Der Maler nickte beifällig mit dem Kopfe und gab Kapplern zu verſtehen, daß man ſeiner jetzt nicht
mehr bedürfe und er entlaſſen ſei.


