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Der Sportelſchreiber marſchirte indeß immer rück⸗ wärts wie ein Krebs, während die bellenden Hunde unabläſſig folgten.
Endlich, nachdem die Seene eine ziemliche Weile gewährt hatte, that ſich ein Fenſter im Schloſſe auf; ein gellender Pfiff erſcholl, worauf die Doggen von Kapplern abließen und mit den Schwänzen wedelnd nach dem Herrnhauſe zurückeilten.
Kappler ſtand jetzt wieder vor dem äußerſten Hof⸗ thore, ſo weit war er retirirt, und wagte nicht, trotz⸗ dem die Beſtien von ihm abgelaſſen hatten, den Schloß⸗ hof wieder zu betreten.
„Ach,“ ſeufzte er, tief Athem ſchöpfend und ſich den Angſtſchweiß von der Stirn trocknend,„hätte ich doch des Hofcommiſſairs Rath befolgt und wäre zu Hauſe geblieben, anſtatt in dieſe Cerberushöhle ein⸗ zudringen. Wenn ich jetzt unverrichteter Sache heim⸗ kehre, ſo wird mir dies unter obwaltenden Umſtänden ſelbſt Herr von Löwenſtern nicht verargen. Obſchon ich nur ein tiefgeſtellter Sportelſchreiber bin, kann man mir doch nicht zumuthen, daß ich mich hier von den coloſſalen Wolfs⸗ und Bluthunden zerfleiſchen laſſe.“
Wirklich faßte auch der Sportelſchreiber den herz⸗ haften Entſchluß, umzukehren und den Heimweg an⸗ zutreten, als einer von Löwenſtern's Dienern im ſchnellen Laufe vom Schloſſe daherkam.
„Sind Sie der Sportelſchreiber Kappler?“
„Ja, wenn Sie gütigſt erlauben,“ erwiederte höf⸗ lich und ſchüchtern der Gefragte.
„Wohlan,“ fuhr der Diener fort,„kommen Sie, ich ſoll Sie auf's Schloß bringen.
„Ich wollte mir ſchon die Freiheit nehmen,“ ge⸗ ſtand der Sportelſchreiber mit Befangenheit,„aber


