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„Ich wünſchte, die Sache wäre vorüber,“ ſprach er;„alſp mit dem Baron von Felseck haben Sie die nöthige Rückſprache genommen?“
„Unbeſorgt,“ ſprach Eecarius,„laſſen Sie nur keine Furcht blicken. Wir werden ſogleich zur Stelle ſein.“
Langſchädel's Herz klopfte hörbar. Wirklich er⸗ reichte man nach wenig Schritten den freien Platz, wo Herr von Steinau nebſt ſeinem Secundanten und einem Wundarzte bereits auf und nieder ſchritten.
„Verwünſcht,“ brummte der Hofcommiſſair,„daß wir auf uns haben warten laſſen. Sie waren aber nicht fortzubringen.“
Er nahm mit dem Baron von Felseck Rückſprache, man maß die Diſtanzen und ſteckte die Barrieren.
Langſchädel, mit allen Duellgebräuchen gänzlich unbekannt, blieb ſtarr und ſteif auf ſeinem Platze und rührte ſich nicht von der Stelle. Als er jedoch den Hofcommiſſair mit dem feindlichen Secundanten ſich vertraut unterreden ſah, faßte er wieder Muth.
„Wenn's auch ein wenig knallt,“ dachte er,„vom bloßen Knall iſt noch Niemand geſtorben oder beſchä⸗ digt worden. Es müßte denn durch den Pfropf ge⸗ ſchehen, was ich nicht hoffen will.“
Herr von Steinau, nachdem er die ſtumme Be⸗ grüßung des Hofeommiſſairs und Langſchädel's eben ſo ſtumm erwiedert hatte, ging, die Hände auf dem Rücken, in einiger Entfernung ſchweigend auf und ab und betrachtete mit vieler Ruhe die Vorkehrungen, welche zu dem Duell getroffen wurden. Zuweilen auch unterhielt er ſich mit dem anweſenden Chirurgen.
Nachdem alle Vorkehrungen zu dem bevorſtehenden Kampfe getroffen worden, begannen die beiden Se⸗ eundanten die Piſtolen zu laden, welchem verhängniß⸗


