Teil eines Werkes 
6. Band, Deutsche Pickwickier : komischer Roman : 1. Theil (1853)
Entstehung
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wieder eine Centnerlaſt auf die Bruſt.

er„warum wollen Sie ſich damit belaſten? Sie wiſſen ja— die Verabredung.“

und wollte gute Nacht ſagen. Langſchädel aber ließ es ſich nicht nehmen, den Hofeommiſſair nach Hauſe zu begleiten.

nochmals angelegen ſein ließ, den haſenherzigen Lieut⸗ nant hinſichtlich des Duells zu beruhigen, ſo gehörte doch die darauf folgende Nacht zu den unruhvollſten, die Langſchädel je erlebt hatte. Seine aufgeregte Phantaſie malte ihm den bevorſtehenden Zweikampf mit den ſchwärzeſten, blutigſten Farben. Er dachte ſich ausgeſtreckt am Boden liegend, die Bruſt von nicht weniger denn drei Kugeln durchlöchert. Erſt gegen Morgen fiel er in einen unerquicklichen, fieberhaften Halbſchlummer. Hier quälten ihn wieder böſe Traum⸗ bilder.

mit Herrn von Felseck, dem Secundanten Steinau's, die nöthige Rückſprache genommen, daß man den näch⸗ ſten Morgen keine Kugeln laden wolle.

halb immer erreicht, ſobald die Duellanten ſelbſt nichts von dem Betruge wiſſen. Wir verhüten nur Unglück. Die Hauptſache beim Duell iſt, daß die beiden feindlichen Theile den Muth haben, ſich zu ſtel⸗ len und auf ſich ſchießen zu laſſen. Ihre beiderſei⸗ tige Ehre iſt gerettet, wenn auch keine mörderiſchen Kugeln in den Läufen ſtecken.“

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Bei dem Worte Blei wälzte ſich Langſchädeln

„Wozu noch Blei? theuerſter Hofcommiſſair,“ frug

„Nur der Form wegen,“ beruhigte ihn Eeccarius,

Obwohl ſich's Eeccarius auf dieſem Nachhauſewege

Der Hofcommiſſair hatte bereits am Ballabende

„Der Zweck des Duells,“ ſprach er,„bleibt des⸗

Als ſich Felseck auf dieſe ſeltſame, aber keines⸗