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raume Zeit ſtand der Geduldige und ſchaute vorge⸗ beugten Hauptes durch die geöffnete Thüre, ſich ver⸗ geblich den Kopf zerbrechend, wer wohl die beiden Billardſpieler ſein möchten. Dann ſetzte er ſich ſtill auf einen Stuhl in einer Fenſtervertiefung und er⸗ wartete die Dinge, die da kommen ſollten.
Endlich erſchien Röschen, welche ein Licht in der Hand trug und durch das Zimmer nach der Küche ging. Kaum hatte ſie den einſamen Gaſt erkannt, als ſie in die gemüthlichen Worte ausbrach:„Was der Tauſend, Herr Kappler, ſo früh ſchon, das iſt ja was recht Seltnes; nicht wahr, ein Gläschen Er⸗ langer, Friedrich hat eben ein friſches Faß angezapft.“
Der Angeredete verneigte ſich halben Leibes und erwiederte mit etwas heiſerer Stimme:„Das Wetter iſt gar zu bös, mein verehrtes Röschen, ich mußte heute beim beſten Willen meinen Spaziergang ein⸗ ſtellen.“
„Das haben Sie recht gemacht,“ lobte das Mäd⸗ chen,„wohl dem, der bei dieſem abſcheulichen Wetter nicht hinausbraucht.“
„Ja wohl, ja wohl,“ geſtand Kappler. Dann frug er leiſe:„Können Sie mich nicht berichten, mein verehrtes Röschen, wer die beiden Herren ſind, die in dem vordern Zimmer Billard ſpielen?“
„Der Herr Stadtrichter und der Herr Apothe⸗ ker,“ berichtete kie Kellnerin;„ich werde Ihnen ſo⸗ gleich ein ganz friſches Gläschen beſorgen.“
Bei dem Namen Stadtrichter zuckte der Frager ein wenig zuſammen und zog ſich leiſe in ſeinen Win⸗ kel zurück.
Ja, Fürchtegott Amadeus Kappler hieß der Mann, der hier in Beſcheidenheit und Demuth in der Fen⸗
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