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ſchien ſich zu freuen und benutzte die Gelegenheit, uns zu einem Gange nach den Mandelbäumen aufzufor⸗ dern. Wir gingen in den Garten.
„Es ließ mir keine Ruhe, ich mußte ſie allein ſprechen, ſie beruhigen, indem ich mich als den allein Schuldigen nannte. Vergebens gab ich mir alle Mühe, Verzweiflung überkam mich; und erſt in einer ſpäten Nachmittagsſtunde überraſchte ich ſie einſam. Sie ſtand in Gedanken verſunken an einem der Fen⸗ ſter der blauen Stube, das nach dem Parke hinaus⸗ ging und bemerkte mein Eintreten nicht.
„Eliſabeth, ſprach ich leiſe, in ſeelenflehendem Tone, Eliſabeth— Vergebung!
„Sie fuhr erſchrocken empor, blickte einen Augen⸗ blick ſchweigend auf mich; ſie hatte geweint; noch ein Mal fiel mein Blick in einen ſeligen Himmel; — ſie war verſchwunden. Kein Wort hatte ſie ge⸗ ſprochen; aber, wenn nicht alle Himmel logen— zürnte ſie mir nicht.
„Von neuem ſchlugen die Flammen eines ſeligen Wahnſinns in mir empor. Ich ſtürzte hinaus in den Wald, irrte ruhelos umher, und wo er am tief⸗ ſten nachtet, ſank ich weinend zu Boden.
„Mein Zuſtand ward immer qualvoller. Freund⸗ ſchaft und Liebe rangen in Verzweiflung um den Beſitz meines Herzens. Nie hatte eine Menſchen⸗ bruſt ſo geliebt, wie ich die Gattin des Freundes. Zuweilen, in lichtern Augenblicken, rangen ſich Freund⸗ ſchaft und Pflichtgefühl empor über die Leidenſchaft; aber erklang der Ton ihrer Stimme, vernahm ich das Rauſchen ihres Gewandes, kniſterte ihr leiſer Fußtritt im Sande, zuckte es von neuem fieberiſch durch meine Adern.
„Und immer bleicher ward das Antlitz Adalbert's,


