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garten zurück. Adalbert kam uns entgegen. Eliſa⸗ beth eilte auf ihn zu und ſchmiegte ſich zärtlich an— ihn. Ein unerklärlicher Schmerz durchzuckte mein In⸗ nerſtes. Adalbert ſchlug für den Nachmittag eine Par⸗ tie nach einem benachbarten Gute vor.
„Als wir am Abend heimkehrten, fanden wir Eli⸗ ſabeth in troſtloſer Stimmung. Ihre Augen waren verweint; ein Brief hatte ihr dieſen Nachmittag den Tod einer jungen Freundin gemeldet. Sie war gar nicht zu beruhigen und brach wiederholt in Thränen aus. Endlich entſpann ſich zwiſchen ihr und Adal⸗ bert ein Geſpräch, von dem ich nicht viel verſtand und worin die Namen Julie und Belmont wiederholt vorkamen. Eliſabeth ſchien etwas zu behaupten, worin ihr Adalbert nicht recht gab. Sie ward trotz ihrer Betrübniß ordentlich gereizt und ſtand endlich auf mit den Worten: Aber ſo ſeid Ihr Alle! und verließ das Zimmer.
„So ſind die Frauen— ſprach Adalbert— die beſten nicht ausgenommen. Da ſoll Julie an ge⸗ brochenem Herzen geſtorben ſein, weil ihr Geliebter, Belmont, untreu geworden ſei. Wie ich den jungen Mann kenne, kann ich das gar nicht glauben. Höch⸗ ſtens läuft die Sache auf ein paar Artigkeiten hin⸗ aus, die er andern Damen erwieſen; denn Julie, ein kränkliches, reizbares Mädchen, war über alle Maaßen eiferſüchtig. Aber meine Frau läßt ſich in ſolchen Dingen nicht belehren. Sie bleibt dabei, ihre Freun⸗ din ſei ermordet worden, und weil ich ihr nicht Recht gebe, muß unſer ganzes Geſchlecht darunter leiden. 5
„Am andern Tage war Eliſabeth gefaßter: Der Schmerz um die geſtorbene Freundin hatte ihr Ant⸗ litz nur verſchönt. Sie war bezaubernd. Mit neuer Macht ſchlugen die Flabmn der Liebe für das
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