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Altans dufteten die weißen Blüthen zweier ſchönen Akazien und er ſelbſt war umkränzt von blühenden Hortenſien. Eliſabeth war die reizendſte Wirthin, die ich je geſehen.
„Adalbert erkundigte ſich alsbald nach dem neue⸗ ſten Stande der Politik und Literatur. Der nord⸗ amerikaniſche Unabhängigkeitskrieg ſtand damals in hellen Flammen. Ich ſprach begeiſtert für die Sache der Amerikaner und ſtellte ſie hoch über den Frei⸗ heitskampf der Schweizer und Niederländer. Adal⸗ bert gab das nicht zu. Die Amerikaner hätten bei weitem nicht die Urſache zum Aufſtande, wie die ge⸗ nannten Nationen, England wäre kein Tyrann ge⸗ gen Amerika geweſen; im Gegentheil hätte das Par⸗ lament oft wahrhaft großherzig an ſeinen Colonieen gehandelt, und nur durch die äußerſte Noth ſei es gezwungen worden, von Amerika einen Beitrag für die Staatslaſt zu verlangen. Auch entbehre jener Aufſtand der großherzigen Begeiſterung, der beiſpiel⸗ loſen Aufopferung, der großartigen Einheit, wie ſie ein ächter Freiheitskampf verlange. Hätten die brit⸗ tiſchen Generäle beſſere Mannszucht gehalten, in Be⸗ treff der verübten Gräuelthaten ihrer Soldaten, und wäre für Amerika kein Washington entſtanden, an die völlige Losreißung vom Mutterlande ſei in lan⸗ gen Jahren nicht zu denken geweſen.
„Ich mochte mich nicht werfen laſſen, zumal die damalige öffentliche Meinung auf meiner Seite war. Ich kam auf die großherzige Sympathie zu ſprechen, die das franzöſiſche Cabinet und der Hof zu Ver⸗ ſailles für die junge Freiheit an den Tag lege.
„Hier ward Adalbert faſt gereizt, daß ich bloße gehäſſige Eiferſucht der franzöſiſchen Politik gegen England für Freiheitsliebe halten könne.


