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er dem Kutſcher unverzüglich anzuſpannen befahl. Er ſelbſt begab ſich auf ſein Zimmer, öffnete ſein Bureau und nahm eine Rolle Gold heraus.
„Allerdings etwas gewagt,“ ſprach er, die Louis⸗ d'ors nachdenkend in der Hand wiegend, der mühſam erworbene Lohn eines ganzen Monats, und Gott mag wiſſen, ob es hilft. Doch,“ fuhr er nach kurzem Befinnen fort,„ſchon die Hoffnung zu Errettung eines Menſchenlebens iſt damit nicht zu theuer erkauft.“ Er ſteckte das Geld zu ſich und warf den Mantel über. unterdeſſen war der Wagen vorgefahren, der Arzt ſtieg ein und im ſchnellen Trabe ging es zum Thore hinaus. Nach einſtündiger Fahrt erreichte man ein anſehnliches Gartengrundſtück mit Vorder⸗ und nicht unbedeutenden Nebengebäuden. Der Doctor ſtieg aus und fragte nach Herrn Janak. Man führte ihn in ein freundliches Zimmer, worin ſich der Geſuchte befand.
Das Geſpräch ſchien ſich lange um einen Gegen⸗ ſtund zu drehen, welchen der Arzt gern zu erhandeln wünſchte, der aber dem Beſitzer nicht feil war.
„Sie ſollen Ihnen gut, ſehr gut bezahlt werden,“ ſprach endlich der Doctor.
„Wenn gleich,“ verſetzte der Andere,„ſie ſind mir nicht feil.“
„Beſinnen Sie ſich,“ fuhr Erſterer fort,„ich zahle Ihnen für das Stück fünf Louisd'or, dofür können Sie Ihre Lieblinge vergeſſen.“
„Thut mir außerordentlich leid, ein ſchöner Preis; aber Gott weiß, ich kann ſie Ihnen nicht laſſen.“
„Sie laſſen mich alſo gehen?“
„Gewiß nicht, wenn es eine öglichkeit wäre.“
Der Arzt zog die Goldrolle aus der Taſche. Hier ſind dreißig Louisd'or, nehmen Sie.“
„Und wenn Sie hundert böten, 6 kann nicht.“
„


