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Ballgarderobe für bevorſtehende Winterſaiſon be⸗ dacht ſein.
„Das wäre himmliſch,“ rief Pauline.
Alles freute ſich, nur der Baron ſtand in Gedan⸗
ken verſunken und ſchaute düſter in das brennende
Abendroth. Er erwachte aus ſeiner Geiſtesabweſen⸗ heit erſt, als der Arzt von einem höchſt ſeltſamen Patienten ſprach, der ihn vor einigen Tagen habe rufen laſſen.
„Es iſt dies,“ erzählte der Doctor,„ein junger Mann von einigen dreißig Jahren, ein Engländer, unermeßlich reich, aber von einem Menſchenhaß beſeelt, der unmittelbar an Irrſinn grenzt. Leiblich befindet er ſich vollkommen wohl und ich wunderte mich daher nicht wenig, als ich auf ſein Zimmer trat, und er mich ſogleich über die verſchiedenen Arten der Gifte, über ihre Wirkung und dergleichen zu examiniren be⸗ gann. Seiner Anſicht nämlich nach iſt das jetzige Menſchengeſchlecht ſo durchaus verdorben, daß er keine andere Abſicht hat, als die jetzige Menſchheit ſammt und ſonders zu vergiften, ſei es nun durch Vergif⸗ tung der Gewäſſer, der Atmoſphäre oder auf ähnliche Art. Ein hierzu taugliches Gift ausfindig zu ma⸗ chen iſt ſein eifrigſtes Si und deshalb ließ er mich rufen.“
„Da will er ja förmlich lieben Gott das Prä⸗ venire ſpielen, im Fall einer bevorſtehenden Sünd⸗ fluth,“ lächelte der Baron.
„Das muß ein wahrer Menſchenfreſſer ſein,“ ſprach Pauline,„Herr Doctor, zu dem ging ich nicht.“
„Im Gegentheil,“ verſicherte dieſer,„es kann kei⸗ nen herzensguteren, wohlwollenderen Menſchen geben, ſobald man einigermaßen mit ſeinen Eigenheiten ver⸗ traut iſt. Auch ſoll eben ſeine übergroße Herzens⸗
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