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„Satansbrut!“ wetterte Florian und griff nach dem Rührlöffel, doch Lips unterlief geſchickt dem Streiche, ſtellte ſich auf ein Bänkchen in der Ecke und begann: „Herr Florian, Sie können mich nicht beleidigen. Aber jetzt will ich's nur ſagen, was es iſt. Nach einem Schatze gräbt der Verwalter.“
„Nach einem Schatze?“ riefen Catharine und Li⸗ ſette, und ſelbſt Florian ließ den Löffel ſtecken und ſchaute verdutzt nach dem kühnen Sprecher. Doch bald begann er wieder ruhig zu rühren, aber die Weiber brannten auf Näheres.
„Ja, nach einem Schatze,“ fuhr Lips fort,„mich macht man nicht dumm; und damit er ihn für ſich allein einſcheffeln kann, darf Niemand in den Garten; und wir Alle haben gleiches Recht daran.“
„Der gottloſe Mann,“ klagte Catharina,„und mir knappt er am Wirthſchaftsgelde, wo er kann.“
„Frau Catharina,“ ſprach Florian, der ſich mit ſeinem Töpfchen wieder auf den Weg machte,„ geb' Sie doch nichts auf den gottvergeſſnen Jungen. Der iſt Lug und Trug von Kopf bis Fuß.“
„Eſel,“ dehnte Lips dem Invaliden nach und hatte jetzt wieder freies Feld, den Frauen ſeine Anſicht durch eine Menge Gründe begreiflich zu machen.
Indeſſen wurden Lipſens Argumente auf ſehr pro⸗ ſaiſche Weiſe für ihn unterbrochen. Zwei Hände grif⸗ fen mit Einemmale nach ſeinen Ohren und führten ihn zur Küche hinaus. Zur Wirthſchafterin ſprach aber ernſt der Verwalter, dem die Hände gehörten: „Frau Catharina, Sie müſſen den Jungen ſtrenger zur Arbeit anhalten.“


