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ſen ſein.“ Er zog dabei eine gebratene Kartoffel aus den Kohlen“
Jetzt kam Liſette mit den vollen Waſſerkannen, ſetzte dieſe hin, ſich auf die Küchenbank und rief: „Ach, ich ſterbe!“
„Warum nicht gar,“ meinte Lips, ſich die Kar⸗ toffel ſchälend.
„Was iſt denn?“ rief Catharina erſchrocken.
Liſette holte tief Athem und erzählte, wie ſie ſo eben am Schloßgarten vorbeigegangen, habe die Thör ein wenig aufgeſtanden. Sie ſei im Begriff geweſen ſolche zu ſchließen und habe nur ein klein wenig den Kopf in den Garten geſteckt; aber da ſei auch der Verwalter wie toll gelaufen gekommen, habe ſie or⸗ dentlich geſchuppt und ein rieſengroßes Schloß vor die Thür gelegt.
„Er ſchont gar nicht mehr,“ ſprach Lips.
„Lips, was iſt's? was treibt der Verwalter? was thut er ſo geheimnißvoll?“ beſchwor Liſette.„Ich ſterbe vor Neugier.“
„Wer's wüßte,“ ſprach dieſer, die Kartoffel ver⸗ zehrend.
„Es kann nichts Gutes ſein,“ fuhr ſie fort,„Frau Catharina, Sie hätten die wilden Augen ſehen ſollen. Hu, kein Chriſtenmenſch kann einen ſo fürchterlich an⸗ ſchauen. In die Kirche kommt er auch nicht mehr.“
„Ja, er will mir gar nicht gefallen,“ ſprach Frau Catharine, die gebrannten Bohnen in eine Schüſſel ſchüttend.
„Aber Frau Catharina,“ trat Lips keck vor,„Sie ſind hier Wirthſchafterin, Sie ſind eine gottesfürch⸗ tige Frau, Sie dürfen ſolchen Teufelsſpuk nicht lei⸗ den, partvut nicht leiden. Sie müſſen ein ernſtes Wort ſprechen.“


