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Da fügt es der Himmel, daß Johannes eines Tages ſeine jetzige Frau, mit der die Pferde durchgegangen, vom Tode rettet. Der alte Erasmus will ihn eben fürſtlich belohnen, als er ſelbſt Bettler wird. Jo⸗ hannes kam nun mit heraus zu uns. Da war's denn abermals der gute Bruder Fritz, der in allen Winkeln die paar mühſam erſparten Heckethaler zuſammenſuchte. Johannes mußte wieder auf die Univerſität, von wo er nach zwei Jahren als gelehrter Mann zurückkam. In der Kirche konnte kein Apfel zur Erde, als er die Gaſtpredigt hielt. Den müſſen wir zu unſerm Paſtor haben, ſchrieen die Bauern wie beſeſſen; denn der alte Paſtor war ſchon in die Achtzig. Johannes machte beim Conſiſtorium ein prächtiges Examen und bekam die Stelle. Ach, lieber Herr, den Jubel hätten Sie ſehen ſollen der Bauern und beſonders der beiden alten Erasmuſſe und des himmelsguten Fräuleins Se⸗ raphine, die bald nachher ſeine Frau wurde. Na, ich vergeſſe es mein Lebtag nicht. Auch blieb der himmliſche Segen nicht aus. Nach Jahr und Tag ward's lebendig. Die kleine Marie kam an; ihr folgte Hans; dieſem der Alfred, der dort unten dem Groß⸗ vater auf den Knieen reitet; und Thildchen wird mit nächſtem laufen lernen.“
„Aber warum wohnt denn der Herr Paſtor auf dem Gute; gibt es denn kein Pfarrhaus?“ fragte der Fremde.
„Ja, ſo ſind nun Paſtors,“ fuhr der Hirt fort, „die alte Pfarre iſt ganz verfallen, von Rechtswegen müßte die Gemeinde eine neue bauen; aber das gibt Johannes und ſeine Frau nicht zu. Sie wollen uns die Koſten erſparen, wie ſehr ſie ſich beſchränken müſ⸗ ſen. Ueberhaupt könnten ſich Paſtors weit beſſer be⸗
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