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Das liebende Paar, welches den Wagen verlaſſen hatte, wandelte auf einem anmuthigen Fußpſade dem Schloſſe zu, als Baptiſt athemlos ihnen entgegen kam.
„Eilt Euch!“ rief der junge Gärtner ſchon von weitem,„ſo eben ſind der Pofeſſor und die Generale Lannes und Murat angelangt; ich bin bereits der dritte Eilbote, den Euch der gnädige Herr entgegen ſendet.“
„Wie?“ rief Camille, freudig erſchrocken,„die Generale Lannes und Murat in Saint Maurice? Komm, Clemence, das kann nur Freudiges bedeuten.“
Als man auf dem Schloſſe anlangte, kam Herr von Montreuil ihnen entgegen und ſchloß Renonard in ſeine Arme..
„Frieden und Verſöhnung!“ rief er.„Der erſte Conſul konnte ſich nicht nobler benehmen. Ich bin zum Präfecten des Departements ernannt.“
„So hab' ich mich in Bonaparte nicht getäuſcht,“ erwiederte freudig Camille;„ein ächtes Heldenherz, wie das ſeine kennt keinen Groll.“
So wie ſich der gute Profeſſor und die beiden Generale den Staub der Reiſe abgeſchüttelt, eilten ſie, den alten Freund und Waffenbruder, den Liebling Bonaparte's und ſeine künftige Gemahlin zu begrüßen. Welch ein Wiederſehen!
Herr von Montreuil benutzte die Anweſenheit der verehrten Gäſte zur Verlobungsfeier ſeiner Tochter. Seit langer Zeit war es in den alten Mauern von Saint Maurice nicht ſo lebendig und luſtig herge⸗ gangen.
Am Morgen des ſchönen Tages— alle Fenſter ſtanden offen,* wehte durch alle Ge⸗


