mächer— erſchien der Roland von Frankreich, der jugendlich ſchöne, ritterliche Lannes, in ſeiner pracht⸗ vollen neufranzöſiſchen Generalsuniform vor der rei⸗ zenden Braut und legte mit aller Galanterie eines Franzoſen der ſogenannten guten alten Zeit, als ein
Angedenken des erſten Conſuls, einen wundervollen
orientaliſchen Shawl um den blendenden Nacken.
Nie hatte ein glänzenderes Feſtmahl ſtattgefun⸗ den in den Blumen⸗geſchmückten Sälen des Schloſſes.
Als aber unter dem Donner der Böller, dem Schmettern der Trompeten die Geſundheit des glück⸗ lichen Paares getrunken wurde und die Freude ihren Höhepunkt erreicht hatte, ward ſie für Camille eine heilige. Eine Thräne perlte ungeſehn in den Becher. Sie galt dem Andenken eines Engels, der ihn ge⸗ ſchirmt, für ihn gelitten, in den Tod gegangen und auf deſſen Grabe die Roſen blühten.
Schluß des dritten und letzten Bandes.
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