Teil eines Werkes 
4. Band, Napoleon in Aegypten : 3. Theil (1853)
Entstehung
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Noch Eins, ſprach er;wenn ich mich einiger frühern vertraulichen Aeußerungen des Herrn Renouard erinnere und gegenwärtig die Angſt und die Sorgfalt des Fräuleins von Montreuil um den Kranken dage⸗ gen halte, ſcheinen die beiden jungen Leutchen größeres Intereſſe für einander zu hegen, als es die gegenſei⸗ tige Verwandtſchaft gerade nöthig macht. Darf ich als diplomatiſcher Agent von dieſem liebenswürdigen Punkte Kenntniß haben?

Wenn ſich die Herzen verſtehen, erwiederte der Herr von Montreuil,habe ich gegen eine dereinſtige Verbindung nichts einzuwenden. Kann ich doch ge⸗ gen Gott nicht dankbar genug ſein, daß er mich von einem meuchelmörderiſchen Schwiegerſohn, deſſen Mord⸗ anfall mir allein das Treiben der Royaliſten, deren Agent er war, verbittern könnte, befreit hat.

Victoria! rief Laroſſoſſinier freudig,nun heißt es erſt bonis avibus! Gelobt ſei der Heidenaltar, der mich nach Saint⸗Maurice geführt hat.

Er beurlaubte ſich bei Herrn von Montreuil und bald ſah man ſein flottes Fuhrwerk den Schloßhof verlaſſen und die Straße nach Paris einſchlagen.

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Sechzehntes Rapitel.

8 Noh einigen Wochen war Camille vollkommen her⸗ geſtellt. Die letzten Zeiten ſeiner Wiedergeneſung ge⸗ hörten zu den ſeligſten ſeines Lebens. Von einem Engel umſchwebt, lebte er im Himmel und nur ein Gedanke trübte ſeinen beneidenswerthen Zuſtand, es