Teil eines Werkes 
4. Band, Napoleon in Aegypten : 3. Theil (1853)
Entstehung
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Geheimniß mehr iſt; kurz ich bin bei dem letzten Auf⸗ ſtande in der Vendée auf das empfindlichſte com⸗ promittirt.

Der Profeſſor, welcher ſich in ſeinem ganzen Le⸗ ben nicht um Politik bekümmert hatte, begriff aber⸗ mals nicht, was er bei dieſer Sache thun könne.

Wenn die Regierung von ihrem Rechte und ihrer Gewalt Gebrauch macht, ſprach Montreuil,bin ich verloren, und nur ſchleunige Flucht nach England kann mich retten.

Das wolle der Himmel nicht, rief voller Theil⸗ nahme Laroſſoſſinier,daß Ihr gezwungen würdet, das Land Eurer Väter, das ſchöne Frankreich zu verlaſſen.

Offen geſtanden, verſetzte Herr von Montreuil, auch ich kenne als Franzoſe nichts Schrecklicheres, als dem Vaterlande den Rücken kehren zu miſſen. Nachdem ich die royaliſtiſche Sache für eine verlorene erkenne, würde ich, um im Vaterlande verbleiben zu können, mich gern von dem dornenvollen Felde der Politik und Parteiung zurückziehen und mit dem Le⸗ ben eines einfachen Privatmannes vorlieb nehmen.

Bei ſolchen friedfertigen Geſinnungen, erwiederte Laroſſoſſinier,wird Euch die Regierung gewiß kein Hinderniß in den Weg legen, zumal jetzt Bonaparte ein Wort mit zu ſprechen hat, der gern die Parteien zu verſöhnen wünſcht.

Faſt möchte ich Daſſelbe glauben, meinte der Schloßherr,denn wenn die Regierung feindſelig ge⸗ gen mich verfahren wollte, müßte ſie längſt ihre Maß⸗ regeln ergriffen haben.

Der Profeſſor verſank bei dieſen Worten in Nach⸗ denken. Ein Gedanke ſchien ſein Inneres zu erhellen.

Da geht mir ein Licht auf, rief er freudig;iſt nicht Renouard, welchen Ihr, nachdem er ſchwer ver⸗