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hätte, daß ein längerer Aufenthalt in dem von der Peſt angeſteckten Lande ſein Tod ſei. Schon die Furcht allein brächte ihn um.“
„Wo mag er nur hingekommen ſein?“ frug Nur⸗ mahal.„Ich habe ſeit Frejus weder ihn noch Bap⸗ tiſt geſehen.“
„Der Profeſſor hat einen Abſtecher nach Avignon gemacht,“ erwiederte Camille,„woſelbſt es bedeutende römiſche Alterthümer geben ſoll. Da ihm Baptiſt von einem uralten Heidenaltar erzählt hat, der in der Nähe von Saint Maurice im Gebüſch begraben liegt, ſo können wir leicht wieder mit ihnen zuſammentref⸗ fen. Außerdem finden wir uns ſicher in Paris.“
Während Camille und Nurmahal auf dieſe Weiſe ſich unterhielten, ward die Gegend immer waldreicher und gebirgiger.
„In ſo ſpäter Jaherszeit,“ meinte Renouard,„iſt von der goldnen Provence nicht viel zu erblicken; höre nur, Nurmahal, wie der Wind unheimlich in den hohen Gipfeln rauſcht!“
„Die Wolken ziehen mit geflügelter Eile vorüber,“ verſetzte der Knabe,„es iſt, als ob ſie ſchönern Him⸗ meln zueilten.“
„Das letzte gelbe Laub kräuſelt von den Bäumen.“
„Es geht Alles zu Grabe,“ ſprach Nurmahal; „dieſes Laub hat ſeinen ſchönen Frühling gehabt, wo es grün und golden der Maiſonne entgegen lächelte. Wer ſeinen Frühling gekoſtet, beſtand er auch nur aus ein paar goldnen Sonnenblicken, mag getröſtet ſterben.“
„Wie öd' und einſam die Gegend rings umher,“ meinte Renouard,„nirgends ein Haus, eine Hütte, nirgends ein menſchlich Weſen.“
„Der Boden iſt bereits zu gebirgig,“ verſetzte
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