Teil eines Werkes 
4. Band, Napoleon in Aegypten : 3. Theil (1853)
Entstehung
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Aber je länger er las, deſto bleicher ward ſein Geſicht, trotz der Röthe, die die Flammen des Her⸗ des darauf zurückwarfen.

Bonaparte hat ſeinen Weg, hieß es in dem Schreiben,über Dijon genommen; der Barbar hat alle Quarantainemaßregeln in den Wind geſchlagen, und wenn Europa von der Peſt heimgeſucht wird, trägt kein Menſch, als er, die Schuld. Zugleich muß ich Dich benachrichtigen, daß Dein Rival bei der ſchönen Clemence, der Bataillonschef Camille Renou⸗ ard, ein Liebling Bonaparte's, wie man ſagt, gleichfalls an's Land geſtiegen, ſich Urlaub erbeten, um ſeinem Onkel und Vormund, Deinem künftigen Schwieger⸗ vater, einen Beſuch in Saint Maurice abzuſtatten. Morgen oder übermorgen wird er in Begleitung eines Mohrenknaben dahin abgehen. Ich glaube, dieſe letztere, Deine Familienangelegenheiten betref⸗ fende Nachricht Dir nicht vorenthalten zu dürfen und zeichne u. ſ. w.

Tod und Teufel! ſchrie Lacoſte, ſich vor die Stirn ſchlagend,hat ſich die ganze Hölle gegen mich verſchworen? Treten mir dieſe beiden Buben auch hier zu Lande in den Weg?

Er hielt den Brief convulſiviſch in der Hand ge⸗ ballt und ſchritt in höchſter Aufregung auf und nie⸗ der. In ſeinem Innern kämpfte es fürchterlich. End⸗ lich hat er ſeinen Entſchluß gefaßt.

Und wenn die Bourbonen nimmer den Thron Frankreichs beſteigen, ſprach er zu ſich,Renouard darf lebend nicht nach Saint Maurice kommen.

Nachdem er den Boten ſeines Agenten Saint Julien verabſchiedet, wandte er ſich zu ſeinem Reit⸗ knecht.

Reite ſcharf vvraus näch Montelimart, ſprach