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Beider Ausſagen ſtimmen überein, daß es dem Paſcha von Damaskus, dem bereits früher erwähnten Abdallah, gelungen, halb Afien gegen die Franzoſen unter die Waffen zu rufen und daß dieſer mit uner⸗ meßlicher Heeresmacht, hauptſächlich aus Cavallerie beſtehend, daher ziehe, um die Belagerer von Sz Jean d'Acre zu vernichten. 8 4
Sogleich läßt Bonaparte den General Kleber dufen und entſendet ihn mit funfzehnhundert Mann zur Unterſtützung Junots.
Nach einigen Tagen bittet Kleber, nachdem er ſich tapfer mit zahlreichen feindlichen Abtheilungen her⸗ umgeſchlagen, um Unterſtützung und Munition. Er berichtet, daß die Hauptarmee des Feindes, mit zwan⸗ zigtauſend Mann Cavallerie und von mehreren Pa⸗ ſcha's befehligt, im Anzuge ſei.
Da langt Camille Renouard, von Jaffa kommend, mit der erfreulichen Botſchaft an, daß es dem Admi⸗ ral Parée gelungen, zahlreiches Belagerungsgeſchütz und Munition an's Land zu ſetzen.
Bonaparte's Stirn heitert ſich auf. Er empfängt Camille mit beſonderm Wohlwollen.
„Ihr ſeid ein glücklicher Bote, Renouard,“ ſpricht er,„beſorgt darum dieſes Schreiben an Kleber nach Nazareth; ſagt ihm, daß Euch Verſtärkung auf dem Fuße folge, daß er womöglich ſo manövriren ſolle, den Feind, deſſen Plan ich durchſchaue, vom Jordan abzuſchneiden. Sagt ihm, daß er im Falle der Noth auf mich zählen kann; daß, wenn es nöthig iſt, ich ſelbſt aufbrechen und ihm zu Hülfe kommen werde. Der Berg Tabor wird der Zeuge ſeiner Thaten ſein.“
Zu gleicher Zeit erhält General Murat Befehl, mit tauſend Mann aufzubrechen und ſich auf Umwe⸗ gen der Taborbrücke zu bemächtigen.


