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Demnach ſetzt ſich das Heer von Jaffa aus nach dieſer wichtigſten Feſtung des Orients in Bewegung.
Drittes Rapttel.
Tänger denn vier Wochen bereits lagert das franzö⸗ ſiſche Heer vor den Mauern von Saint Jean d'Acre, dem alten Ptolomais, und weder der ausdauernden Tapferkeit ſeiner Bataillone, noch dem Kriegsgenie eines Bonaparte will es gelingen, dieſen Schlüſſel Syriens zu erobern. Je leichter man ſich Anfangs nach dem Beiſpiele von El-Ariſch, Gaza und Jaffa die Hinwegnahme dieſes Platzes gedacht, um ſo grö⸗ ßere Schwierigkeiten ſtellen ſich entgegen; und dieſelben Soldaten, denen ſich vor Jahresfriſt die Thore der gewaltigen Bollwerke der Lombardei öffneten, finden ſich hier plötzlich in ihrem Siegeslaufe aufgehalten.
Der Hauptgrund der Unbezwinglichkeit dieſer aſia⸗ tiſchen Feſtung beruht lediglich in dem Talente und dem Charakter der beiden Männer, die die Vertheidi⸗ gung leiten. Es ſind dies der bekannte Engländer Sir Sidnei Smidt und ſein Freund Philippeaux, ein emigrirter Franzoſe und ausgezeichneter Ingenieur⸗ Officier. Der Erſtere hat einen Theil von der Be⸗ ſatzung ſeiner im Hafen liegenden Schiffe zur Bedie⸗ nung der Batterien hergegeben und Letzterer erſchöpft ſich in den geiſtreichſten Combinationen, den Platz durch neue Fortificationen immer unbezwinglicher zu machen. So kommt hier der in der Kriegsgeſchichte gewiß ſeltene Fall vor, daß zwei Franzoſen“) um
*) Und überdies Mitſchüler, denn Philippeaux befand ſich mit Bonaparte auf der Kriegsſchule zu Brienne.


