Teil eines Werkes 
4. Band, Napoleon in Aegypten : 3. Theil (1853)
Entstehung
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tauſend Mann ſtarke, aus allerlei Volk beſtehende Beſatzung.

Bonaparte befiehlt die Laufgräben zu eröffnen, die franzöſiſchen Batterien beginnen ihr Feuer und nach⸗ dem Breſche geſchoſſen, wird der Beſatzung eine Auf⸗ forderung zur Uebergabe zugeſchickt. Man verſpricht den Belagerten freien Abzug und Schutz. Zu gleicher Zeit wird franzöſiſcher Seits das Feuer eingeſtellt. Ein Türke iſt der Ueberbringer der Aufforderung. Statt aller Antwort läßt der türkiſche Befehlshaber dem Parla⸗ mentair den Kopf abſchlagen. Auf einen Spieß ge⸗ ſteckt erhebt ſich das blutige Haupt des unglücklichen Boten über den Mauern.

Jetzt iſt das Schickſal Jaffa's entſchieden.

Sämmtliche franzöſiſche Batterien beginnen ein verheerendes Feuer. Sechs Stunden ſchießt man Breſche, worauf die Diviſivn Lannes Befehl erhält, die Stadt zu ſtürmen.

Die Carabiniers der zweiundzwanzigſten leichten Halbbrigade eilen voran und erſteigen den Mauer⸗ bruch. In dem Augenblicke aber, wo ſie in die Stadt eindringen, demaskirt die muſelmänniſche Beſatzung zwei Batterien und hat ihre ſämmtlichen Scharfſchützen hinter benachbarten Mauern vereinigt. Ein mörderi⸗ ſcher, hartnäckiger Kampf entſpinnt ſich auf den zer⸗ trümmerten Wällen. Man ſtreitet Mann gegen Mann. Die Franzoſen haben es mit Nationen von halb Afien und Afrika zu thun. Die Beſatzung beſteht aus einem bunten Gemiſch von Türken, Mamelucken, Mogrebinen, Albaneſen, Kurden, Natoliern, Damascenern, Aleppi⸗ nern, Syrern, Karamaniern, Aegyptern, Negern und andern Völkern, welche alle von demſelben Fanatis⸗ mus und Haß gegen Europäer und Chriſten beſeelt ſind. Weiber und Kinder vermiſchen ihr Geheul und