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erhalten, daß ſie aufgefahren und durch Verſchanzun⸗ gen hinreichend gedeckt iſt, wendet er ſeine Aufmerk⸗ ſamkeit wieder den in den Straßen vordringenden In⸗ fanteriecolonnen zu.
Der Kampf entbrennt von Neuem. Noch hart⸗ näckiger, als am Tage zuvor, vertheidigen die Rebellen ihre Poſitionen. Die Franzoſen ſind häufig gezwun⸗ gen, Haus für Haus zu erobern. Indeß werden ihre Bewegungen ſo zweckmäßig geleitet, und ihre Kriegs⸗ kunſt iſt der ägyptiſchen in ſo hohem Grade überle⸗ gen, daß alle Uebermacht, Fanatismus und Tapferkeit der Morgenländer nicht im Stande ſind, die vordrin⸗ genden Colonnen aufzuhalten.
Zu Hunderten ſtürzen die Aegypter unter dem gut und ſicher geleiteten Kanonen⸗ und Gewehrfeuer der franzöſiſchen Bataillone, welchen ſämmtlich als Ziel⸗ punkt die große Woſchee, der Hauptſitz der Empörung, angewieſen iſt. In allen Straßen dringen die Fran⸗ zoſen, Alles, was ſich in den Weg ſtellt, chend, nach dieſem Mittelpunkte vor.
Heiß glüht die Sonne über der Sthe Weit hinaus über den Nil nach der Wüſte, bis zu den
einſamen Wänden der Pyramiden hallt der Donner der Kanonen. Weit und breit erzittert die Gegend und die Herzen ob des Blutgerichts, welches Bona⸗ parte über die„Mutter der Welt“ hält.
Nach einem dreiſtündigen fürchterlichen Blutbade haben ſich die Franzoſen von allen Seiten ſo weit der großen Moſchee genähert, daß ſie ſo gut wie ein⸗ geſchloſſen betrachtet werden kann. Von ihrer Ein⸗ nahme hängt die Entſcheidung des Kampfes, das Schick⸗ ſal der franzöfiſchen Armee und Aegyptens ab.
Bonaparte, ſobald er ſiegend vordrang, ſtets groß⸗ müthig und die Hand zur Verſöhnung bietend, läßt


