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abziehen laſſen wollte, zu Gnaden angenommen, führt ein böſer Geiſt den Herrn Gemahl zurück.“
Der geängſtete Laroſſoſſinier ſollte ſich diesmal nicht getäuſcht haben. Abdullah kam mit grimmigem Geſicht gerade auf den Profeſſor zu.
„Dieſen Giaur hier,“ rief er,„behalte ich mir fuͤr eine beſondere Qual vor. Er ſoll in Oel ge⸗ ſotten werden.“
Der Profeſſor ſchauderte:„In Oel geſotten! ein Tod, der im civiliſirten Abendlande gar nicht mehr gebräuchlich iſt!“
„Und zwar bei langſamem Feuer!“ gebot der er⸗ zürnte Gebieter.
„Bei langſamem Feuer, heilige Genoveva!“
„Und an ſolch einem dürrbeinigen Schufte Ge⸗ fallen zu finden!“ fuhr Abdullah ingrimmig fort; „wo hat die Frau die Augen gehabt?“
„Gott ſei Dank, er wird grob,“ ſprach der kreide⸗ weiße Laroſſoſſinier,„vielleicht, daß dabei einiger Ingrimm fortgeht.“
„An ſolch einer Mißgeburt Gefallen zu finden!“ wiederholte der Mamelukenbeh.
„Wenn man dem Manne nur beibringen könnte,“ ſprach der Profeſſor für ſich,„daß die Frau Sultana an meinem allerdings armſeligen Leichnam nicht den geringſten Gefallen gefunden, vielleicht würde das ſeine Wuth mindern. Aber dieſer ira inflammatus läßt mich nicht zu Worte kommen.“
Gleichwohl wollte er einen Verſuch wagen, Herrn Abdullah über das Verhältniß, in welchem er zu der Frau Gemahlin geſtanden, einigen Aufſchluß zu er⸗ theilen. Er begann daher den zornigen Mameluken in einer außerordentlich hochtrabenden Apoſtrophe


