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ten Wunſch Laroſſoſſiniers in Erfullung brachte; denn nicht lange währte es, als drei in lange weiße Schleier gehüllte weibliche Geſtalten in den Saal traten. Nach rinigen eigenthümlichen, pantomimiſchen Begrüßungen, beſtiegen ſie eine Art Thron, der im Hintergrunde des koſtbaren Raumes für dieſen Zweck errichtet ſchien. Nur von einer Cymbel und einer Art Guitarre be⸗ gleitet, trugen ſie, mehr nach Art des Recitativs als des eigentlichen Geſanges, einige arabiſche Dichtungen vor, deren Hauptthema ſtets die Liebe war.
Der Profeſſor ſchwamm im ſiebenten Himmel der Seligkeit. Sein Ohr verſchlang Töne und Tert. Seine Aufmerkſamkeit auf die vorgetragenen Dichtun⸗ gen war ſo groß, daß er alle Rückſichten gegen die Sultana aus den Augen verlor, dieſelbe keines Blickes mehr würdigte und nur die Alme's im Auge hatte. Die Pfeife war ihm ausgegangen, er bemerkte es nicht. Seine Spannung war ſo groß, daß ihm der Kapidſchibaſchi getroſt hätte die ſeidene Schnur um den Hals legen können, er würde nicht darauf geach⸗ tet haben.
Nachdem die Alme's ihre Geſänge beendet, ſtiegen ſie von ihrem erhöhten Sitze hernieder und führten pantomimiſche Tänze auf. Die Geheimniſſe der Liebe gaben auch hierzu den Stoff.
So wie der Tanz begann, legten ſie den langen Schleier ab. Ein Gewand aus leichter Seide floß bis zu den Sohlen. Daſſelbe ward von einem Gür⸗ tel gehalten. Ein Hemd, wie aus Flor zuſammen⸗ gehaucht, verbarg nicht neidiſch die Schneepracht des Buſens. Das reiche, ſchwarze Haar, zuweilen phan⸗ taſtiſch mit rothen Schleifen geſchmückt, fiel auf beide Schultern herab.
Im Anfange des Tanzes war die Beweglichkeit
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