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Gefeſſelten loszubinden und ihn von dem Mundknebel zu befreien.
Laroſſoſſinier, welcher aus ſeiner Befreiung ſchloß, Muſtafa habe ſein Brummen verſtanden, ſprach ſich lobend über dieſen Afrikaner aus.
„Der Kapidſchibaſchi“, ſprach er,„ſcheint noch am wenigſten auf den Kopf gefallen und unter die ſchwar⸗ zen Genies zu gehören.“
Die Mohren wurden gleichfalls ſehr verſtimmt, als ſie ihr Opfer, das ſie bereits angeſchnitten hatten, wie⸗ der loskuppeln mußten. Der gefeſſelte Profeſſor war ihnen durch ſein Brummen ſo lieb geworden, daß ſie ſich mit Wolluſt nach dem Momente ſehnten, wo ſie„ ihn würden häuten dürfen.
Kaum aber fühlte Laroſſoſſinier ſeine Hände und Füße frei, als er ſogleich die empfangenen Wunden unterſuchte und ſich ſehr zufrieden zeigte, wie er die Entdeckung machte, daß die Schwarzen nicht herzhaf⸗ ter zugeſchnitten. Seine entzündete Phantaſie hatte ihm große klaffende Einſchnitte vorgeſpiegelt.
Nachdem der Profeſſor wieder in Gewänder ge⸗ hüllt war, wurde er vor die harrende Sultana geführt, in deren wunderſchönem Lockenkopfe jetzt die Reugier ihr arges Spiel trieb.
Sie hielt es jedoch unter ihrer Würde, mit dem Scheuſal ſelbſt in Converſation zu treten und bediente ſich des Kapidſchibaſchi als Dolmetſcher.
Das Verhör lautete ungefähr folgendermaßen: „Wer ſein?“ Laroſſoſſinier glaubte ſeine Antwort ebenfalls im
itiv einrichten zu müſſen und erwiederte demzu⸗ „Mitglied der franzöſiſchen Akademie ſein.“
Da Sultana ſammt dem Kapidſchibaſchi in ihrem Leben nichts von einer franzöſiſchen Akademie gehört


