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modulirte dieſes Brummen auf ſo mannichfache Art, bald langſam, bald ſchneller, bald rilardando, bald Scelerato, bald basso, bald Soprano. daß die ſeltſame Muſik den Ohren der Schwarzen nicht geringes Ver⸗ gnügen machte. Sie ſahen bald ſich, bald dem am Voden liegenden Brummer mit grinſender Freundlich— keit in's Geſicht und wußten nicht, was ſie vor Ent⸗ zücken beginnen ſollten.
Unterdeß war Sultana von ihrem wenig erquik⸗ kenden Schlummer erwacht, und gleich dem Profeſſor fuhr auch ihr eine Idee durch den ſchönen Kopf und zwar in Form einer Frage.
„Wie iſt das Scheuſal zu dem Selam gekommen?“ So hieß der Satz, der ihr Gehirn in Bewegung ſetzte. Ihre natürliche Logik ſagte ihr, daß das Scheuſal mit dem ſchönen Franken, dem der Selam eigentlich zu⸗ gedacht war, in Beziehung ſtehen müßte. Sie wünſchte darüber Aufklärung und läutete.
Der Kapidſchibaſchi erſchien.
„Lebt Fatime noch?“
„Der Strahl Deines Zorns war ſchnell wie der leuchtende Blitz,“ erwiederte der Gefragte,„Fatime iſt bereits verdientermaßen eine Beute der Fiſche.“
Sultana fuhr ſich unmuthig über die Stirn.
„Das iſt mir nicht lieb; aber Achmet, der Fellah?“
„Der Strahl Deines Zorns war ſchnell wie der leuchtende Blitz,“ tönte es abermals,„Achmet ward nach kurzem Widerſtande verdientermaßen von meiner Hand erdroſſelt.“
„Fatal,“ ſprach Sultana,„Du biſt ſehr ſchnell, Muſtafa.“
„Noch immer nicht ſchnell genug in eracter Voll⸗ ziehung Deiner Befehle.“
„Und das Scheuſal, iſt das auch ſchon geröſtet?“


