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den ihn begleitenden Selaven,„wenn ich vor Ihrer Hoheit in der Perrücke erſchiene? Es iſt dies doch wohl anſtändiger als der Kahlkopf.“
Die Schwarzen waren der Meinung ihres neuen Gebieters nicht entgegen. Die Perrücke wurde gebracht, und alſo behaart trat der Günſtling der Sultanin ſeine Wanderung an.
Magiſche Dämmerung umfing die Dahinſchreiten⸗ den, als ſie die Badegemächer im Rücken hatten. Der gegen die Außenwelt durch hohe Mauern geſchützte Garten war auf kunſtreiche Art von bunten Lampen erleuchtet. Feenhaft leiſer Geſang klang durch die Zweige. Hier und da ward im leichten, fliegenden Gewande ein ſylphidenhaftes Weſen ſichtbar, das eben ſo ſchnell wieder im Gebüſche verſchwand. Zu allen dieſen Bezauberungen erfüllte himmliſches Arom die blüthenduftſchwere Luft.
Laroſſoſſinier taumelte wie ein Trunkener durch die ungeahnte Herrlichkeit.
„O Schehezerade,“ rief er einmal über das andere, „ich glaubte zeither, Du habeſt nur gefabelt und Dei⸗ nem langbartigen Bettgenoſſen tauſend und eine Raſe aufgeheftet, und viele Andere glauben dies zur Stunde noch, ſelbſt höchſt reſpectable Geiſter im Reiche der Wiſſenſchaft; jetzt ſehe ich wohl, daß Du dem Alten nur reinen Wein eingeſchenkt haſt. Großer Gott, ſäß' ich nur bereits hinter meinem Pulte, um der erſtaun⸗ ten Welt über das Innere eines Serails ein Licht aufzuſtecken. Wie ſchmerzvoll auch die Badeoperation war, ich habe ſie nicht zu theuer erkauft, wenn ich das Alles zu Papiere bringen darf.“
Ein dunkler Gang, von Jasmin und perſiſchen Roſen überwölbt, nahm die Wanderer auf. Der Bote der Liebe war ſtets ein paar Schritte voran, und vier


