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„Endlich!“ ruft er, nicht ohne Wohlgefallen die ſtattliche Jünglingsgeſtalt betrachtend.
Nach einer Pauſe ſetzt er mit unbeſchreiblichem Zauber hinzu:„Fürwahr, der Sieger von Alerandrien läßt lange auf ſich warten!“
Hierauf vertraulich näher tretend und Renouard auf die Achſel klopfend, ſpricht er im Tone gutmüthi⸗ gen Vorwurfs:„Aber, Camerad, die Pyramidenſchlacht zu verſäumen!“
Camille war bezaubert von dieſer Huld des Helden.
„General!“ erwiedert er begeiſtert,„die Phramiden⸗ ſchlacht wird nicht unſer letzter Sieg geweſen ſein.“
„Es war eine glänzende Affaire!“ fuhr Bona⸗ parte fort,„ich wünſchte, Ihr wäret dabei geweſen. Wie gefällt ſich Kleber in Alexandrien?“
Camille theilte über dieſen General mit, was er glaubte, das den Oberfeldherrn intereſſiren konnte. Letzterer erkundigte ſich hauptſächlich nach der Stim⸗ mung der Bewohner in der genannten Stadt. Selbſt die unſcheinbarſten Gegenſtände ſchienen ihm der Beach⸗ tung werth, und er erkundigte ſich darnach. Die Nil⸗ fahrt nahm nicht weniger ſeine Aufmerkſamkeit in An⸗ ſpruch. Renouard mußte eine ausführliche Reiſe⸗ beſchreibung liefern.
Daß Kleber ihm ſo geringe Bedeckung mitgegeben hatte, galt ihm für einen unverantwortlichen Fehler.
„Uebrigens,“ ſprach er nach einer Weile,„werden die Buſchkleppereien der Araber bald ihr Ende erreicht haben. Die Zeit der Gnade iſt vorüber; ich habe die ſtrengſten Maßregeln ergriffen. Wenn meine Generale in meinem Geiſte handeln, wird man im Rillande bald ſo ſicher reiſen, wie in Frankreich.“
Wohl über eine Stunde hatte die Unterredung gewährt, während welcher man in den prachtvollen


