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maleriſch ein anderweites, nur fünfundzwanzig Fuß im Gevierte meſſendes Becken, deſſen Ecken eingekrümmt und überaus reich mit Steinarbeiten verziert waren.
Wenn alle Waſſer ſpielten, ſtieg aus der Ritte des einen Beckens eine hohe Waſſerſäule, während aus den verſchiedenen Ecken vierundzwanzig Krokodile Waſſer ſpieen, das von dem Rande des großen Mar⸗ morbeckens durch zahlreiche Löwen- und Schlangen⸗ köpfe wieder zurückgeworfen wurde.
Der Glanz des Marmors, die Bildhauerarbeiten in Guirlanden und anderem Schmucke, der von Grei⸗ fen und Löwen gehalten; die Lage des ganzen Pa⸗ laſtes zwiſchen Bäumen und Blumen aller Welt⸗ theile; endlich der Ausblick auf die reichſte Landſchaft, durch die ſich der Ril zog und in der Ferne die ewi⸗ gen Pyramiden, brachten auf den Beſchauer mehr als einen blos entzuckenden, einen wahrhaft berauſchenden Eindruck hervor.
„Die Extreme berühren ſich überall,“ ſprach Re⸗ nouard, mit Rurmahal die blühenden Gänge entlang wandelnd;„hier dieſe wundervolle Vegetation, dieſer Reichthum und Lurus, und dort die Wüſte, wo kein Halm gedeiht und an ihrem Rande die Lehmhütte des unglücklichen Fellah, deſſen ganze Habe aus zwei irdenen Töpfen beſteht.“
Nachdem Bonaparte den Arabern ſeine friedlieben⸗ den Geſinnungen wiederholt verſichert und ein Frie⸗ densbündniß abgeſchloſſen, werden die Geſandten ent⸗ laſſen. Der dienſthabende Adjutant meldet den Ober⸗ lieutenant Renouard.
Bei dieſem Namen heitert ſich das Geſicht des Generals ſichtbar auf. Der Angemeldete muß ſogleich erſcheinen. Bonaparte kommt dem Eintretenden einige Schritte entgegen.


