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Bonaparte's. Die Armee hat zwar die ungeſtüme An⸗ griffsweiſe der Mameluken kennen gelernt: aber ein Kampf mit den Janitſcharen und Spahis iſt ihr noch etwas Unbekanntes.
Bonaparte formirt ſeine Schlachtordnung wie bei Schebreis, nur daß er dem Feinde eine größere Feuer⸗ linie darbietet. Wieder bilden die fünf Diviſionen fünf enggeſchloſſene Quarré's.
Die Diviſionen Deſaix und Reynier ſtehen auf dem rechten, die von Menvu und Bon auf dem linken Flügel und an den Nil gelehnt, während das Cen⸗ trum, die Diviſion Kleber, vom General Dugua com⸗ mandirt wird.
Trotz der qualvollen Sonnenhitze belebt ein froher Sinn die Soldaten. Da ſtehen die Sieger von Italien im Wüſtenſande, im Angeſichte des minaretreichen Cairo, der„Mutter der Welt“, der größten Stadt Afrika's, am Fuße der Pyramiden, und erwarten von ihrem großen Feldherrn mit Ungeduld das Zeichen zum Kampfe.
Plötzlich ſieht man die Diviſionen Deſair und Reynier aufbrechen. Sie haben Befehl, zwiſchen Em⸗ baheh und Gizeh vorzurücken, um dem Feinde ſeine natürliche Rückzugslinie nach Oberägypten abzuſchneiden.
Murad⸗Bey, ſo wie er dieſe Bewegung gewahrt, hat Scharfſinn genug, den Plan Bonaparte's zu er⸗ rathen. Mit einer Einſicht, die dem größten Generale zur Ehre gereichen würde, begreift er, daß das Schickſal des Tages davon abhängt, den Plan der Franzoſen nicht zur Ausführung kommen zu laſſen.
Sogleich entſendet er einen ſeiner tapferſten Beys mit einem auserleſenen Corps Mameluken gegen die in Anmarſch begriffenen beiden Diviſionen. Die be⸗ henden Reiter jagen mit ſolcher rapiden Schnelle über


