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gefolgt von ſeinen vornehmen Generalen, eine glän⸗ zende Cavalecade, durchſprengt die Reihen der Seinigen und ermuntert ſie, ihre Pflicht zu thun und den Ruhm der Mameluken aufrecht zu erhalten. Er ſchildert die Franzoſen als eine den Qualen des Hungers, Durſtes und der Hitze erliegende Rotte, als ein kraftloſes ver⸗ ächtliches Fußvolk. Seine ſtattlichen Reiterſchaaren, deren Waffen in der Sonne blitzten, voller Selbſtge⸗ fühl überſchauend, ruft er wiederholt, auf die unan⸗ ſehnlichen, beſtaubten feindlichen Quarré's zeigend: „Wie Kürbiſſe wollen wir ſie in Stücke hauen!“ Während Murad⸗Bey auf dem linken Nilufer mit dem Gros der Armee aufmarſchirt iſt, hält ſein College Ibrahim mit zweitauſend Mameluken auf dem rechtenUfer. Bonaparte recognoſcirt die Stellung des Feindes. Hinter ſeinem rechten Flügel fließt majeſtätiſch der Nil, erglänzen die dreihundert Minarets von Cairo, deh⸗ nen ſich die einſt ſo fruchtbaren Ebenen von Mem⸗ phis; im Rücken des feindlichen linken Flügels ſteigen die altersgrauen Pyramiden zum Himmel, dieſe uner⸗ ſchütterlichen Zeugen ſo vieler Zeiten und Völker. Der weltberühmte Tagesbefehl des großen Feld⸗ herrn lautete daher:„Soldaten! Ihr ſteht im Be⸗ griffe, das Heer von Aegypten zu bekämpfen. Be⸗ denkt, daß von den Gipfeln dieſer Denkmale vierzig Jahrhunderte auf Euch herabſchauen!“ In der That ſahen auch vierzig Jahrhunderte von dieſen erhabenen Gipfeln hernieder; vierzig Jahr⸗ hunderte, deren erſtes Zeuge war, wie die Sclavenhände ägyptiſcher Kaſten den Grund zu dieſen ungeheuern Kö⸗ nigsgräbern gruben, deren letztes ſah, wie dieſe Denk⸗ mäler alter Knechtſchaft von den Waffen freier franzöſi⸗ ſcher Bürger zum Nutzen der Civiliſativn erobert wurden. Die Anſtalten, welche der Feind getroffen, ver⸗ langen alle Aufmerkſamkeit und beſchäftigen das Genie


