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wundernswürdigen Denkmäler des Alterthums wirkt
belebend auf die Schaaren des fernen Abendlandes. Ein enthuſiaſtiſches„vive la republique!“ begrüßt dieſe Zeugen grauer Jahrhunderte. Kriegeriſcher Muth belebt alle Bataillone.
Mit grauendem Morgen des nächſten Tages zeigte ſich zum erſten Male ſeit Schebreis ein ungefähr tau⸗ ſend Mann ſtarkes Mamelukencorps.
Es iſt die Avantgarde Murad⸗Beys. Ohne einen Angriff zu unternehmen oder ſich in ein Gefecht ein⸗ zulaſſen, zieht ſich dieſe Schaar in guter Ordnung von Punkt zu Punkt zurück. Nur einige Kugeln mit der franzöſiſchen Vorhut werden gewechſelt.
In der glühendſten Mittagsglut der heißeſten Jah⸗ reszeit, den zwei und zwanzigſten Juli Nachmittags zwei Uhr langt die Armee eine halbe Stunde vor dem Dorfe Embaheh an. Bonaparte befiehlt Halt. Die außerordentliche Hitze und Ermüdung drückt die Sol⸗ daten ganz darnieder. Nichtsdeſtoweniger muß man ſich zur Schlacht rüſten..
Die Stellung der Mameluken, zwiſchen den beiden Dörfern Embaheh und Gizeh, längs des Nilufers, iſt gut gewählt. Ihr rechter Flügel wird durch Verſchan⸗ zungen gedeckt, welche vierzig Kanonen vertheidigen. Hier ſtehen zwanzigtauſend Janitſcharen und Spahis oder türkiſche Reiter; das Centrum bilden zehntauſend Mameluken, jeder von drei Fellahs zu Fuß begleitet.
Ein drittes Corps von dreitauſend Reitern formirt den äußerſten linken Flügel und dehnt ſich bis in die
Gegend der Pyramiden. Man berechnet die Geſammt⸗ zahl der Feinde auf ſechzigtauſend Mann. Murad⸗Bey ſelbſt hat ſein Zelt in der Mitte ſeines Heeres unter einem ungeheuern Feigenbaumaufgeſchlagen. Dieſes Heer der dreiundzwanzig Bey's iſt trotzig und erwartet ſiegesſicher die Franzoſen. Murad⸗Bey,
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