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dem kräftigſten Pelotonfener empfangen, welches ſie zur Umkehr nöthigt.
Von dieſem erſten Siege ermuthigt, ſetzt ſich die franzöſiſche Armee in Bewegung. Ihr rechter Flügel rückt im Sturmſchritte gegen Schebreis, welches ge⸗ nommen wird.
Indeß ſind die Mameluken durch den erſten abge⸗ ſchlagenen Angriff noch nicht entmuthigt. Sie wie⸗ derholen ihre Anfälle und ſtets mit erneuerter Wuth. Unerſchüttert, feuerſpeienden Vulkanen gleich, ſtehen die franzöſiſchen Colonnen. Der Feind verſucht alles Mögliche, in die Suarré's zu dringen. Einige leiten ſogar die Pferde rückwärts, damit die Thiere vor den Bajonnetten nicht zurückſcheuen, und ſuchen auf dieſe Weiſe die Schranken zu ſprengen. Alles vergebens. Nach zahlreichen Angriffen und einem Verluſte von ſechshundert Mann, ſchlägt der Feind die Richtung nach Cairo ein und verſchwindet aus dem Geſichte.
Gleichmäßig mit der Flotille dringt die franzö⸗ ſiſche Armee in bald längern, bald kürzern Märſchen im Nilthale aufwärts.
Im Dorfe Om⸗Dinar, das die Spitze des Delta bildet, ſetzt die Armee ihre Waffen, welche durch die Ausdünſtung des Rils gelitten haben, wieder in Stand. Man rüſtet ſich allgemein zur Schlacht. Das Schickſal Aegyptens ſoll entſchieden werden; Bonaparte hat die Nachricht erhalten, daß unter Murad⸗Bey's Be⸗ fehle auf der Ebene von Embaheh, am linken Nilufer, der Hauptſtadt Cairo gegenüber, ſich die Hauptmacht der Mameluken zuſammengezogen und verſchanzt hat. Drei⸗ undzwanzig Mamelukenbey's haben ihre Streitkräfte
vereinigt, um die heilige Stadt zu ſchützen. Am 20. Juli ſteigen zum erſten Male die Pyra⸗ miden am Horizonte empor. Der Anblick dieſer be⸗ 13*


