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„Alle Segel auf!“ donnerte ſein Commandoruf, „und direct nach Abukir!“
In ſeine Cajüte zurückgekehrt aber ſprach Horace Nelſon:„Binnen drei Tagen ſchlaf ich im Meere oder bin Lord von England!“
Verderbenſchwanger rauſchte Englands Armada der ägyptiſchen Küſte zu.
Fierzehntes Rapitel.
Nah dem beſchwerlichen Zuge durch die Wüſte hat ſich die geſammte franzöſiſche Armee beim Dorfe Ramanieh, an den Ufern des Nils, vereinigt und mar⸗ ſchirt, an keinem Bedürfniß Mangel leidend, den hei⸗ ligen Fluß aufwärts. Rings ſind die Felder mit ſchmackhaften und erquickenden Waſſermelonen, ſo wie mit Früchten aller Art bedeckt. An Waſſer iſt kein Mangel, Korn und Hülſenfrüchte gibt's in Menge.
Auf die graue Einförmigkeit der Wüſte iſt ein herrliches Grün, eine unvergleichliche Fruchtbarkeit ge⸗ folgt. Stattliche Baͤume, wie man ſie ſeit Italien nicht geſehen, gewähren kühlen, lang entbehrten Schatten.
Der Marſch der Armee wird von einer Flotille unterſtützt, welche von Damiette den Nil aufwärts ge⸗ kommen. Sie enthält die ſämmtliche Cavallerie, die nicht beritten iſt. Die Armee ſelbſt zählt nur zwei⸗ hundert active Reiter.
Laut Bonaparte's ſtrengem Befehle rücken die Fran⸗
zoſen in folgender Ordnung vorwärts. Jede Diviſion marſchirt in einem Vierecke von ſechs Gliedern, die


