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Er ſchalt die tapfern Krieger Wagehälſe und rieth, ſobald als möglich wieder zu Schiffe zu gehen. Wie gefahrvoll übrigens die Lage der Franzoſen auch w ſo konnte es der Alterthümler doch nicht unterlaſſen, in dem Dattelgebüſch wiſſenſchaftliche Unterſuchungen anzuſtellen. Er hatte eine neue Art Schmetterlinge entdeckt, die ſein ungetheiltes Intereſſe in Anſpruch nahmen. Während er bemüht war, einige derſelben einzufangen und, trotz alles Abmahnens der Seinigen, tiefer in's Gebüſch eindrang, erreichte er eine Höhle, über welche er nicht ſogleich in's Klare kommen konnte, ob ſie ein Werk der Kunſt oder Natur ſei. Sein wiſſen⸗ ſchaftlicher Eifer ließ ihm nicht Ruhe, der Sache auf den Grund zu kommen. Kaum hatte er ſich aber dem Eingange auf wenige Schritte genähert, als er einen ſo verzweifelten Satz rückwärts machte, daß er faſt der Länge lang in's hohe Gras gefallen wäre. In der Höhle ſäugte eine Löwin ihr Junges. Er begann aus Leibeskräften um Hülfe zu rufen, welches Geſchrei aber von dem Gebrüll des wilden Thieres übertäubt wurde. Vial und einer der Grenadiere kamen herbei und es⸗ cortirten den wiſſenſchaftlichen Mann zum Hauptcorps, das er von nun an nicht wieder verließ, um gelehrte Forſchungen anzuſtellen.
Bei den Seinen angelangt, beſchrieb er mit leb⸗ haften Farben den erſchütternden Anblick, welchen die ſäugende Löwin gewährte und in wie großer Gefahr er ſich befunden habe. Die Franzoſen fanden es ih⸗ rer dermaligen Lage indeß nicht angemeſſen, auf die Löwenjagd zu gehen. So wie ſie ſich etwas erholt, waren ſie von Neuem bemüht, die Barke flott zu machen. Bei dieſem Geſchäfte wurden ſie abermals von den Arabern geſtört, welche diesmal nicht allein vom Lande her ihren Angriff wiederholten, ſondern auch vermit⸗


