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Vergebens feuerten Renouard und die Soldaten ihre Piſtolen wiederholt nach den Stellen im Fluſſe ab, wo man vermuthen konnte, daß ſich die unterge⸗ tauchten Araber befanden; aber keiner der Letztern wurde getroffen. Man ſah ſie ſämmtlich nach kurzem Zeitraume am Nilufer zum Vorſchein kommen, wo ſie von einem unfehlbar ſehr befreundeten Stamme mit Freudengeſchrei empfangen wurden.
Die Lage der Franzoſen ward jetzt ſehr kritiſch. Zwar hatte Laroche die Leitung des Steuerruders über⸗ nommen; aber bei ſeiner Unbekanntſchaft mit dem Nile mußte man jeden Augenblick gewärtigen, auf den Grund zu laufen. Zudem ſtieg das Waſſer immer höher. Man konnte die mit wahrer Kunftfertigkeit beigebrach⸗ ten Lecke nicht ſogleich auffinden. Was die Gefahr vergrößerte, war, daß die Araber vom Lande einen Angriff vorbereiteten.
Jetzt ließ der Profeſſor die Pyramiden auf ſich be⸗ ruhen und begann, in Ermangelung eines Eimers, aus Leibeskräften mit ſeinen Schuhen das eindringende Waſſer auszuſchöpfen.
Renouard erkannte die Gefahr, in welcher ſich die Schiffsgeſellſchaft befand, in ihrem ganzen Umfange. Er ſah das vergebliche Bemühen, das Waſſer aus dem Schiffsraum zu entfernen, ſo wie die Unmöglichkeit, ohne Lvotſen den Nil weiter aufwärts zu fahren.
„Es bleibt uns nichts übrig,“ rief er dem das Steuer lenkenden Laroche zu,„wir landen.“
Der Profeſſor erſchrak über alle Maßen ob dieſes Befehls.
„Mein Gott,“ rief er,„da fahren wir den Un⸗ holden ja direct in die Hände. Sie dürfen nur zu⸗ langen und wir find gefangen.“
Laroche ſah ebenfalls die Unmöglichkeit ein, weiter
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