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„Das iſt Alles Deine Sorge nicht,“ beruhigte Niklas,„Du haſt ebenfalls Feinde zu bekämpfen, wo⸗ bei Du Geiſtesgegenwart, Umſicht, Ausdauer und Be⸗ harrlichkeit hinlänglich an den Tag legen kannſt, ſo daß Dich die Feinde außerhalb Frankreich vollkommen ruhig laſſen können.“
„Was,“ frug Baptiſt raſch,„Feinde ſoll ich be⸗ kämpfen? Wo ſind ſie, was ſind ſie?“
„Da ſind erſtens die Baumwanzen,“ belehrte Niklas,„die mit Oel beſtrichen ſein wollen; da ſind zweitens die Krautraupen, welche namentlich in den Stachelbeer- und Himbeergehegen ſo großen Schaden anrichten; da ſind drittens die Engerlinge, viertens die Maikäfer, fünftens endlich die Maulwürfe, gegen welche letztere Du heute einen ſo höchſt unrühmlichen Feldzug unternommen haſt.“
„Aber mit dieſem Viehzeuge iſt kein Ruhm zu erwerben,“ erwiederte Baptiſt.
„Warum nicht, mein Sohn,“ ſprach der alte Gärtner, deſſen Heftigkeit ſich in der Regel ſehr bald legte und in einen ruhigen, belehrenden Ton überging; „jeder Menſch, der ſeine Pflicht mit Gewiſſenhaftig⸗ keit erfüllt, erwirbt ſich auf ſeine Art Ruhm; und oft hat der in friedlichen Geſchäften erworbene Ruhm weit größern Werth, als der auf dem Schlachtfelde erbeutete. Da will ich Dir gleich noch eine Menge Feinde herzählen, gegen welche der Menſch alle Tage, ja faſt alle Stunden zu Felde ziehen ſoll.“
„Ich auch?“ frug Baptiſt.
„Wenn Du ein Menſch biſt, woran ich nicht zweifle, allerdings,“ erwiederte der Vater.
„Ei, auf dieſe Feinde bin ich begierig!“ rief der junge Gärtner ordentlich kampfluſtig.
„Dieſe Feinde ſind,“ begann Niklas,„der Haß, der


