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anbeißt,“ entſchuldigte ſich Baptiſt;„ich hab's ihm appetitlich genug gemacht.“
„O Du bethlehemitiſcher Kindesmorder,„eiferte der Alte weiter,„was wird's ſein, Du haſt nicht auf⸗ gepaßt; nichts iſt leichter, als einen Maulwurf zu fan⸗ gen, ich muß das wiſſen, dazu gehört kein Kopfzer⸗ brechen; wohl aber ein aufmerkſam Gemüth; und das haſt Du nicht mehr, weil das verwünſchte Soldaten⸗ weſen Dir im Kopfe ſpukt, doch ich will Dir die Ro⸗ ſinen ſchon austreiben, Du Sodomiter.“
„Herr Camille geht auch zur Armee,“ brummte Baptiſt in einem Tone, welcher ſeine Soldatenluſt ei⸗ nigermaßen zum Relief dienen ſollte.
„Herr Camille kann machen was er will,“ ent⸗ gegnete eifrig Niklas,„der iſt ſein eigner Herr, der kann dreimal um die Erde fahren, kurz wohin er Luſt hat, es ſteht ganz bei ihm; Du biſt aber im Dienſte des Herrn von Saint Maurice und haſt keinen eigenen
Willen, ſondern thuſt, was Dir befohlen wird.“
„Aber wenn das Vaterland in Noth iſt,“ meinte Baptiſt,„iſt es die Pflicht jedes Franzoſen, die Waf⸗ fen zu ergreifen, wie das vor mehrern Jahren auch der Fall war.“
„Die Zeiten ſind längſt vorbei,“ erwiederte der Alte,„und dem Himmel ſei Dank, daß ſie vorbei ſind, und auch ſobald nicht wieder kommen; denn da⸗ zumal ging Alles darunter und darüber; man glaubte weder an den lieben Gott noch an die Jungfrau Maria mehr, und Niemand war eine Stunde ſeines Lebens ſicher. Jetzt iſt das ganz anders; die Feinde Frankreichs ſind zur Raiſon gebracht und Du kannſt ruhig zu Hauſe bleiben.“
„Wenn aber mit dem Kriege Feierabend wäre,“meinte Baptiſt,„würde man nicht in ſolchem Grade rüſten.“


