Teil eines Werkes 
2. Band, Napoleon in Aegypten : historisch romantisches Gemälde : 1. Theil (1853)
Entstehung
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kommen an. Da er aus der Aufregung Montreuil's ſchloß, derſelbe ſtehe in der Meinung, als wolle er die Rechtsgelahrtheit gänzlich mit dem Kriegerſtande ver⸗ tauſchen, ſo glaubte er, hierüber Aufklärung und Be⸗ ruhigung ertheilen zu müſſen.

Unmittelbar nach beendigtem Feldzuge, ſprach er,wollte ich zu den Wiſſenſchaften zurückkehren und meine Studien beenden.

Kein Wort mehr über dieſe thörigte Idee, er⸗ wiederte der übelgelaunte Vormund;ſchon die wider meinen Willen unternommene Reiſe hierher hätte ver⸗ dient, daß ich Euch den Aufenthalt in meinem Schloſſe verweigerte. Es mag der Ungehorſam diesmal hin⸗ gehen. Drei Tage habt Ihr Zeit, von der Reiſe aus⸗ zuruhen. Nach dieſer Friſt kehrt Ihr ſofort nach Paris zurück, oder wir haben fortan nichts weiter mit einan⸗ der zu ſchaffen.

Der Schloßherr machte mit der Hand ein Zeichen der Entlaſſung und Camille verließ, aus allen Him⸗ meln gefallen, das unheimliche Gemach.

Während dieſer ſtrengen Unterredung zwiſchen Mont⸗ reuil und ſeinem Mündel fand ein nicht minder gereiz⸗ tes Zwiegeſpräch vor der Gärtnerwohnung zwiſchen Baptiſten und ſeinem geſtrengen Herrn Vater ſtatt. Erſtern hatten die Ankunft Camille's und deſſen krie⸗ geriſche Ideen den Kopf vollends verdreht.

Der Teufel hole das Maulwurffangen in dieſer kriegeriſchen Zeit, ſprach er erboſt zu ſeinem Vater, dem Ziergärtner Niklas,ſagt ſelbſt, wo ſoll hier Ruhm herkommen und Heldenthum?

Niklas, gleich aufgebracht, daß Baptiſt des Maul⸗ wurfs nicht habhaft geworden, obſchon er den ganzen lieben Vormittag auf dem Anſtande zugebracht, ſo wie über das kriegsluſtige, widerſpenſtiſche und empöreriſche