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um allen Aufwand zu vermeiden, vor gänzlicher Been⸗ digung ſeiner Studien nicht hierher zurückkehren ſoll.“
„Ich kenne die Urſache nicht, welche den jungen Herrn jetzt nach Saint Maurice geführt hat,“ erwie⸗ derte Jaques;„aber im innerſten Herzen hab'ich mich gefreut, daß er ſo wohl, ſo kräftig und blühend aus⸗ ſieht. Paris, ſagt man, ſoll nicht immer die beſte Luft für junge vornehme Leute ſein.“
„Ein junger Mann,“ verſetzte der Schloßherr, „welcher ſein Daſein nur dem Fehltritte einer Mont⸗ reuil verdankt, deſſen Vater ein ſimpler Edelmann aus der Pieardie war, kann ſo eigentlich nicht zu den vor⸗ nehmen Leuten gerechnet werden. Uebrigens ſind ſeine Vermögensumſtände der Art, daß ſie ihn zu Thorhei⸗ ten und Ausſchweifungen wohl wenig Veranlaſſung geben dürften.“
Mit dieſen Worten winkte Montreuil und unmit⸗ telbar darauf trat Camille in's Gemach. Er wollte auf den Vormund zueilen, um ihm die Hand zu küſſen, dieſer aber trat finſtern Geſichts einen Schritt zurück.
„Die Studien ſo ſchnell beendet,“ frug der Be⸗ ſitzer von Saint Maurice in einem Tone, in dem die Ironie nicht zu verkennen war,„das muß erſtaunlich raſch gegangen ſein. Ein ſolcher Fleiß verdient Be⸗ wunderung.“
„Verzeihung, gnädigſter Vormund,“erwiederte nicht ohne Befangenheit der Jüngling,„wenn ich diesmal Eurem Befehle—“
„Hohn geſprochen habe,“ unterbrach ihn der Schloß⸗ herr mit Heftigkeit.„Welches iſt die Urſache zu dieſem Ungehorſam?“
„Der großartige Seezug unter dem Helden Bona⸗ parte,“ geſtand nun Camille,„welcher ſo viele meiner Collegen aus den Hörſälen hinweg unter die Fahnen
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