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zwiſchen uns liegt; mein Großvater war Hofjuwelier beim vierzehnten Ludwig; indeß glaube ich einen Preis gefunden zu haben, der die Kluft auszufüllen im Stande iſt.“
„Die Montreuils treiben keinen Handel mit ihren Töchtern,“ ſprach ſtolz der Schloßherr;„Ihr ſcheint des Großvaters Handwerk noch nicht ganz vergeſſen zu haben.“
Lacoſte biß ſich in die Lippen.
„Ihr ſprecht ſehr hart,“ verſetzte er,„und nur der Vater des Fräuleins von Montreuil darf ſo zu mir reden. Doch erlaubt noch die Frage, dürfte dem Grafen Lacvoſte dieſelbe abſchlägige Antwort zu Theil werden?“
„Ich glaube,“ erwiederte Montreuil.
„Auch wenn Ludwig der Achtzehnte ſelbſt das Amt eines Freiwerbers für mich übernähme?“
„Ihr ſprecht von Unmöglichkeiten,“ verſetzte der Schloßherr.
„Auch wenn Ludwig der Achtzehnte ſelbſt das Amt eines Freiwerbers übernähme?“ wiederholte Lacoſte mit erhobener Stimme.
Montreuil blieb einige Secunden die Antwort ſchul⸗ dig; dann verſetzte er ruhig:„Auch dann!“
„Wohlan!“ rief der Chevalier,„ſo erlaubt die letzte Frage.“
„Fragen kann ich nicht verbieten,“ erwiederte der Beſitzer von Saint Maurice.
„Werdet Ihr mir auch dann die Hand Eurer Tochter verweigern, wenn ich ihr die Trümmer der franzöſiſchen Flotte zur Morgengabe bringe?“
„Wie?“ frug Montreuil, über den großen Ernſt, womit Lacoſte dieſe Worte ſprach, faſt erſchrocken;


