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Flotte an ſeinen Geſtaden erſcheinen zu ſehen. An St. Vincent, welcher den Hafen von Cadix blokirt, hab' ich noch geſtern eine Depeſche abgehen laſſen, worin ich ihm meine Ideen ziemlich klar auseinander geſetzt habe, und ich bezweifle keineswegs, daß er von der Mitthei⸗ lung Notiz nehmen und ſeine Maßregeln treffen wird.“
„Und für Eure Perſon,“ erkundigte ſich Montreuil weiter,„wie lauten da die Verhaltsbefehle? Werde ich noch lange das Vergnügen haben, Euch bei mir zu ſehen?“
„Das hängt lediglich von Bonaparte ab,“ erwie⸗ derte der Chevalier;„ſo lange die Rüſtungen währen, dürftet ihr mich kaum los werden.“
„Das iſt ſchön,“ verſetzte Montreuil,„aber ſpäter?“
„Da werde ich mich mit einſchiffen,“ ſprach Lacoſte, „die Flotte mag eine Richtung einſchlagen, welche ſie will.“
„Wie?“ rief Montreuil verwundert,„Ihr wolltet der Expedition ſelbſt beiwohnen?“
„So lautet wenigſtens meine Ordre.“
„Aber bedenkt, Chevalier, welcher Gefahr Ihr Euch ausſetzt?“
„Die Empfehlungsſchreiben aus dem franzöſiſchen Kriegsminiſterium dürften mich ſicher ſtellen.“
„Ueberlegt wohl,“ fuhr der Schloßherr mahnend fort,„Bonaparte pflegt mit Feinden Eurer Art we⸗ nig Umſtände zu machen.“
„Wo gäbe es im Kriege überhaupt ein Amt,“ erwiederte Lacoſte,„das nicht mit Gefahr verbunden wäre?“ 3
„Ihr ſpielt ein ſehr gewagtes Spiel, Lacoſte.“
„Je mehr ein Spieler wagt, deſto mehr hat er Hoffnung zu gewinnen.“


