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Erwägung zu ziehen, da durch die wachſende Thätigkeit in den franzöſiſchen, flandriſchen und holländiſchen Hä⸗ fen ein Einfall in das britiſche Gebiet zu befürchten ſtehe, einigermaßen für meine Behauptung ſpräche.“
„Vorſicht iſt zu allen Dingen nütze,“ ſprach der Chevalier, Lacoſte mit Namen.
„Dann begreife ich aber nicht,“ fuhr Montreuil fort,„wem nach Eurer Anſicht der große Schlag zu⸗ gedacht iſt; auch von einem Angriffe Siciliens und Neapels wollt Ihr nichts wiſſen.“
„Um letzteres über den Haufen zu werfen, bedarf es nicht ſo großartiger Rüſtungen,“ verſicherte Lacoſte; „aber ſind denn die engliſchen Küſten die einzigen Punkte, um England anzugreifen?“
Montreuil's Blicke ſenkten ſich von Neuem auf die Karte, wo ſie nach Auskunft ſuchten.
„Den Kaiſer von Marokko und den Dey von Al⸗
gier,“ rief er endlich, da er nicht fand, was er ſuchte, ärgerlich aus,„wird man hoffentlich nicht angreifen.“
„Ich glaube auch nicht,“ pflichtete Lacoſte bei.
„Wohlan, ſo ſchießt los und quält mich nicht län⸗ ger. Welche Bewandtniß hat es mit dem Seezuge?“
„Wenn mich nicht alle Merkmale und Combina⸗ tionen täuſchen,“ erwiederte der Chevalier ernſt,„ſo iſt es auf kein anderes Land abgeſehen, als—“
„Nun, als—“ drängte der Gebieter von Saint Maurice.
„Aegypten!“ ſprach der Andere.
„Bah,“ lachte Montreuil,„für dieſes Propheten⸗ wort wird Euch Euer Miniſterium fürwahr keinen Dank wiſſen.“
„Kann wohl ſein,“ erwiederte ruhig der Chevalier, „ich kann mich getäuſcht haben.“
„Und das habt Ihr!“ rief der Schloßherr eifrig.
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