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brütend in ſein Stammſchloß Saint Maurice zurück⸗ gezogen hatte; wo er ſich jetzt in Muthmaßungen er⸗ ſchöpfte über den Zweck der gewaltigen Rüſtungen in allen Häfen Frankreichs.
„Ich kann,“ begann er, nachdem ſeine Blicke noch⸗ mals das weite Waſſerreich überflogen,„die abenteuer⸗ liche Anſicht Colonne's, daß die Touloner Flotte die Beſtimmung habe, ſich mit der türkiſchen zu verbinden, im ſchwarzen Meere die ruſſiſche aufzuſuchen, nachdem ſie dieſe geſchlagen, ihre Truppen in der Gegend von Bialorod auszuſchiffen, längs des Dnieſters in Podolien einzufallen und von der türkiſchen Landmacht, ſowie von den innern Mißvergnügten unterſtützt in Polen die Republik wieder herzuſtellen— ſchlechter⸗ dings nicht theilen, ſie klingt zu abenteuerlich, mit welchem Geiſte ſich auch der Verfaſſer bemüht hat, ſie glaubbar zu machen.“
„Nach meiner feſten Ueberzeugung,“ fuhr er nach einer Pauſe fort,„geht die Abſicht Bonaparte's zu⸗ nächſt dahin, die Blokade von Cadix aufzuheben, ſich mit der ſpaniſchen Flotte zu vereinigen, nach Breſt zu ſegeln und die Landung in England ſelbſt zu ver⸗ ſuchen. Was ſagt Ihr zu dieſer Idee, Chevalier?“
Der Gefragte, ein Mann in den mittlern Vier⸗ zigern, mit einem klugen, ſcharfgezeichneten Geſicht, welcher während Montreuil's gevgraphiſchen Forſchun⸗ gen ſcheinbar theilnahmlos am Fenſter geſtanden und in die blühende Landſchaft hinausgeſchaut hatte, wandte ſich jetzt und trat an den Kartentiſch.
„Ich bin keineswegs dieſer Meinung,“ erwiederte er.
„Ich ſollte doch meinen,“ hielt Montreuil entgegen, „daß die Botſchaft des Königs Georg an beide Häu⸗ ſer des Parlaments, ohne allen Aufſchub die zur Ver⸗ theidigung des Vaterlandes nöthigen Maßregeln in


