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Paris nach Saint Maurice unternommen. Auch er hatte nämlich keine andere Abſicht, als an der großen Seeunternehmung unter dem Sieger von Italien, dem gefeierten Bonaparte, Theil zu nehmen.
„Dieſe Fahrt,“ ſprach er begeiſtert,„geht unfehl⸗ bar nach den Küſten von England, Frankreichs Erb⸗ feind. Seit der Flotte des zweiten Philipp ſah man nichts Aehnliches auf dem Meere. Unbeſtritten will der junge Feldherr das alte Jahrhundert durch eine außerordentliche That beſchließen, und welcher Franzoſe wünſchte da nicht dabei zu ſein?“
Baptiſt, welcher die Worte Camilles wie ein neues Evangelium mit offenem Munde gleichſam verſchlungen hatte, that einen gewaltigen Luftſprung und rief: „Welcher Franzoſe wünſchte da nicht dabei zu ſein!“
Fräulein von Montreuil war in ihrem Herzen über Camille's Kriegsgedanken noch weit ungehaltener, als über Baptiſt's Soldatenluſt, obſchon es ihr auf der andern Seite nicht unlieb war, daß der Mann, welcher einen ſo ſeltenen Eindruck auf ſie gemacht hatte, ſolchen Muth zeige. Als Verwandte glaubte ſie indeß, erfordere es die Pflicht, Camille's Kriegs⸗ plan mit aller Macht zu bekämpfen.
Während man ſich aber im Garten von Saint Maurice mit vieler Beharrlichkeit über die große See⸗ expedition ſtritt, welcher Camille und Baptiſt ſchlechter⸗ dings beizuwohnen wünſchten, gab derſelbe Gegenſtand zu ernſten Erörterungen in einem Gemache des Schloſ⸗ ſes ſelbſt Veranlaſſung.
Hier ſaß vor einer mächtigen Karte des mittellän⸗ diſchen Meeres Herr von Montreuil, einer jener fin⸗ ſtern Parteihäupter des geſtürzten Königshauſes, der ſich nach der Niederlage in der Vendee, dem neuen Regimente ſcheinbar huldigend, grollend und Rache


